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Wenn ich diese Welt schon betrachten muss, dann möchte ich auch etwas dazu anmerken.

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Ein Sonntag in Seattle

April 7th, 2013 · Keine Kommentare

Es ist ein kalter und grauer Sonntag in Seattle. Der Wind drückt den Regen an die Fenster. Doch das kann Jeff nichts anhaben. Zufrieden schaut er auf sein Werk. Es wächst und wächst. Niemand kann ihm und mir irgendetwas. Auch nicht diese vertrottelten Deutschen, denkt er sich.


 

Die veranstalten gerade mal wieder einen Sturm der Entrüstung wegen ihm und seinem Werk. Also das was diese Tölpel unter einem Sturm der Entrüstung so verstehen. Für ihn ist das nicht einmal ein laues Lüftchen. Ja, nicht einmal ein Pups im Wind ist das. Er lächelt zufrieden vor sich hin.
Ach ja diese Deutschen, sagt er sich. Das ist schon ein putziges Volk. Der Stalin soll mal gesagt haben, daß sie keine Revolution hinbekommen, weil man dabei den Rasen betreten muss. Naja, er würde es eher nach guter alter texanischer Art sagen. Er Jeff , hat dieses Deutschen gehörig an den Eiern. Obwohl, das ist wohl doch etwas übertrieben. Denn starke und widerspenstige Stiere sind die Deutschen ja nun wahrlich nicht. Diese Rasennichtbetreter sind eher eine große Herde dummer Schafe. Für die braucht es keinen kräftigen Griff an die Eier. Ja nicht einmal ihre berühmten Schäferhunde musste Jeff bemühen. Er brauchte ihnen nur ein einfaches Gatter aus Geiz und Bequemlichkeit bauen. Das reicht völlig aus. Schon hatte er die ganze Herde fest im Griff.
Gut, von Zeit zu Zeit kommt es vor, daß sie sich daran stört wie er seine Knechte behandelt. Dann geht mal
ein kurzes Blöken durch die Herde. Doch das muss Jeff nicht weiter stören. Schließlich ist es nur Blöken und auch nur kurz. Denn danach bewegen sie sich weiter treudoof dorthin, wo Jeff sie scheren lassen kann.
Wenn er jetzt so über die Deutschen nachdenkt, muss Jeff schon schmunzeln. Wie kann ein Volk, das so große Denker hervorgebracht hat, im Grunde genommen eigentlich vollkommen verblödet sein? Wenn er beispielsweise an die Leute denkt, die bei ihm das Kommunistische Manifest gekauft haben. Als ob es nicht schon schlimm genug wäre, daß sie diese Buch bei jemanden kaufen, der eine eher frühkapitalistische Unternehmenskultur pflegt. Das dieses Buch von schlecht bezahlten und unter ständigen Druck und Existenzängsten leidenden Menschen verpackt, versendet und an den Kunden zugestellt wird reicht noch nicht. Nein, sie loben dann auch noch das fantastische Preis-Leistungs-Verhältnis.
Oder aber dieses Internetauskenner mit ihrer Schwarmintelligenz. Die sollen ja sogar eine Partei gegründet haben. Jeff muss laut lachen. Das sind ja wohl die Bescheuertsten von allen. Die halten sich für dermaßen überclever, daß sie gar nicht merken wie man sie für blöd verkauft.
So wie am Ende des letzten Jahres. Da hat das ZDF eine Dokumentation über die Behandlung von irgendwelchen Aushilfstknechten gesendet. Na da war dann aber was los. Die Generation Internet hat gleich gedacht jetzt zeigen wir es dem Jeff mal. Sie haben einen ihrer Shitstorms losgeblasen. Sie twitterten, facebookten und bloggten von Boykott und das sie ihre Kundenkonten kündigen würden.
Bis sie merkten, wie der Shit ihres Storms ihnen wieder selbst um die Ohren flog. Als nämlich die Ersten nach der Kündigung ihre Ebooks nicht mehr lesen konnten, wurde es schnell, sehr schnell wieder ruhig. Die Oberschlauen hatten nämlich bis dahin nicht geschnallt, daß sie gar keine Bücher gekauft haben. Sie hatten lediglich ihr Geld abgeliefert, damit sie mal in die Bücher reinschauen dürfen. Natürlich nur wenn er, der große Jeff, sie lässt.
Aber denkt sich Jeff, er wäre nicht Jeff wenn er nicht noch einen oben drauf hätte. Während er nämlich seinen Kunden für ihr Geld nicht einmal den Besitz der Ebooks überlässt, dürfen sie ihm dann Rezensionen der Bücher schreiben. Diese kann er dann, wunderbar zu Verkaufsförderung, auf seiner Webseite einsetzen. Selbstverständlich lässt er sich das von seiner trotteligen Kundschaft für lau und nicht nur als Nutzungsrecht erledigen.
Und dann noch diese deutschen Verleger. Vor lauter Angst, jemand könnte sich ein Buch kopieren oder gar drei Worte zu viel zitieren, haben sie gar nicht gemerkt, wie er ihnen ihr Geschäft ruiniert. Sie haben sich nur um ihr dämliches Leistungsschutzrecht gekümmert. Das haben sie jetzt. Aber auch bald nur noch einen Buchhändler. Tja, keiner ist schlauer als er, the big Jeff. Es ist eigentlich sowieso nur noch eine Frage der Zeit. Dann ist er Verleger und Buchhändler zugleich. Wer braucht schon diese alten Schwachköpfe. Er muß ihnen nur noch ihre Autoren abjagen. Wozu hat er denn so viel Kapital, sagt er sich entschlossen.
Jeff geht zurück zu seinem Schreibtisch.
Sein Blick fällt auf einen Brief. Ach denkt er, dieser Christopher Schroer. Glaubt der denn wirklich, daß ich diesen Brief beantworte? Jeff schüttelt den Kopf. Dieser Tagträumer und Idealist. Da schreibt er was von sozialen und ethischen Grundsätzen, fairen Umgangsformen, respektvollen Wirtschaften und gegenseitiger Rücksichtnahme. Wie ist der denn drauf? Jeff verzieht genervt den Mund. Mensch Schroer denkt sich Jeff. Hast du schon einmal meinen Wahlspruch gehört?

„Work hard, have fun, make history“

Also geh lieber hart arbeiten, damit ich meinen Spaß habe und in die Geschichte eingehen kann. Während Jeff mit dem Brief zum Reißwolf geht, kommt ihm Alexander der Große in den Sinn. Wie hätte der wohl reagiert, wenn ihm einer beim in die Geschichte eingehen mit solchen Kinderkram gekommen wäre. Und überhaupt, was heißt hier Kulturgut Buch? Das ist einfach nur ein Produkt, daß viele Leute haben wollen- Außerdem lässt es sich einfach verpacken und versenden. Und damit basta!
Apropos basta, da wollen also die Knechte in seiner Leipziger Schafschererei streiken. Sollen sie doch, denkt sich Jeff während der Brief von diesem idealistischen Verleger vom Reißwolf verschluckt wird. Werden sie eben gegen andere ausgetauscht. Gibt dort in Deutschland ja genug davon. Schließlich hat dieser Schröder mit seiner Agenda dafür vorgesorgt. Das ist übrigens mal ein Deutscher den er gerne einmal persönlich kennenlernen würde, überlegt sich Jeff. Irgendwie erscheint der ihm seelenverwandt.
Jeff geht wieder zum Fenster. Es regnet immer noch. Irgendwann wird der Regen schon aufhören. Doch ich mache weiter, sagt er sich und ist zufrieden.

[ … ]

Dieser Beitrag wurde auch auf Duckhome veröffentlicht.

Tags: Satire |

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