Irgendwie lässt mich die SPD nicht los. Ich weiß nicht woran es liegt. wahrscheinlich habe ich noch irgendwo ein Brandt-Bahr-Syndrom. Als Arbeiter habe ich wohl auch eine gewisse genetische Veranlagung zu dieser Partei. Dabei bin ich mir sehr wohl bewusst darüber, dass die SPD selber schon lange nicht mehr über das Proletariatsgen verfügt. Das haben ist ihnen bei der Nähe zu den Bossen, schon vor längerer Zeit, abhanden gekommen. Zu schön ist das Leben in deren Windschatten.
Ihr letzter Coup des Kriechens zum Karriereerhalt, das Steigbügelhalten für Zensursula, bringt diesen Verein der fehlenden Rückräder mal gleich wieder in Erinnerung. Das liegt auch daran, dass auch der Spreeblicker endgültig die Nase, wenn nicht noch mehr, von der SPD hat. So bin ich übrigens auch zu dem hübschen Bildchen gekommen. Da bedanke ich mich hier doch gleich einmal.
So nun also habe mir denn auch einmal die Wahlkampfseite der SPD angesehen. Es ist nicht so, dass sie mich von meinem Rattansessel gerissen hätte. Da kann man wirklich sagen, ist die SPD wenigstens einmal konsequent. Diese Seite ist genauso wie der Spitzenkandidat. Ein dröger und halbherziger Versuch, mehr nicht.
Es werden einfach Claqueure, sorry “UnterstützerInnen”, aufgeboten die man fast mit den JuLis verwechseln könnte. Diese lassen dann im alten DDR-Stil den Genossen Generalsekretär des…, sorry natürlich den “Zukunftskanzler” ordentlich hochleben.
Das hat mich dann doch gereizt. Ich habe einfach mal eine solche Jubelei kommentiert. Mal sehen ob es die Marketingstrategen der SPD zulassen, was ich zu dem Textbaustein des Julian Eckert meine. Ich nehme mal an Zensur.
Was macht es doch für einen ungeheuren Spaß nicht politikverdrossen zu sein.


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