…oder auch einfach Kanzler-U-Bahn genannt ist die neueste Posse aus der Chaoshauptstadt. Da wird eine sinnlose U-Bahnstrecke im märkischen Sand verbuddelt. Nicht, das Berlin keine Investitionen im Verkehrsbereich nötig hätte. Gerade zeigt sich ja ziemlich drastisch, welche Folgen der Spar- und Gewinnoptimierungswahn der Mehdorn-Schergen angerichtet hat.
Doch statt qualifiziertes Wartungspersonal, für die schon vorhandenen Verkehrsmittel zu bezahlen. Diese wenigstens in einem betriebsfähigen und sicheren Zustand zu erhalten, wird für 320 Millionen Euro (!) eine mehr als sinnlose Strecke gebaut. Dort pendelt nun ein U-Bahn-Zügchen zwischen dem Glasprotzkasten, der auf den Lerther-Bahnhof drauf gestellt wurde und dem Brandenburger Tor. Selbstverständlich hat diese Strecke keine Anbindung an das schon bestehende Netz. Wenn die Politiker Geld verschwenden, dann muss das auch richtig “nachhaltig” geschehen. Denn bis es irgendwann, vielleich mal zu einen Weiterbau bis zum Alex kommt, betreibt man einen Inselbetrieb.
Dieser sorgt gerade bei Störungen und Wartungen für ordentliche Zusatzkosten. Obwohl mit dem ordnungsgemäßen Warten der Fahrzeuge nimmt man es ja in Berlin nicht so genau. Da kann es durchaus sein, das dieser Bonzenzug bald wieder zum Stillstand kommt. Am besten wenn er voll besetzt ist mit Politikern und mitten auf der Strecke. Dann könnten wir getrost da unten stehen lassen. Denn so gesehen wäre der Verlust dann ein Gewinn.


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