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Wenn ich diese Welt schon betrachten muss, dann möchte ich auch etwas dazu anmerken.

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Ich habe meine Wahl getroffen

September 20th, 2009 · Keine Kommentare

Meine Stimmen zur Landtagswahl in Brandenburg und auch zur Bundestagswahl habe ich per Briefwahl abgegeben. Für mich ist eine demokratische Wahl noch immer ein hohes Gut. Es mag sein, dass das bundesdeutsche Parteiensystem und die damit verbundene Verhältniswahl nicht optimal sind. Doch aus meiner Sicht sind sie immer noch besser, als das Wahlrecht, welches mir bis vor zwanzig Jahren zugebilligt wurde. Denn mit dem Sinn des Wortes wählen hatte das nicht sehr viel zu tun. Denn wenn man eine Wahl als eine Entscheidung zwischen Alternativen betrachtet, dann war das keine Wahl. Denn wie sollte man sich denn zwischen Alternativen entscheiden. Es gab keine. Man konnte einen Zettel nehmen, diesen falten und in eine Wahlurne stecken. Damit hatte man dann automatisch gewählt. Die Einheitspartei und deren Blockflötenanhang. Selbstverständlich konnte man seinen Stimmzettel ungültig machen. Dazu mussten man mit ihm einfach etwas anders tun als ihn falten und in die Urne stecken. Denn jede Abweichung von diesem Vorgehen machte den Stimmzettel automatisch ungültig. Einfach nicht wählen war auch möglich, aber nicht so einfach wie es klingt. Doch dazu später.  So gesehen war das also die einzigen Alternativen.

november89_022Allerdings konnte man davon ausgehen, dass zu viele ungültige oder nicht abgegebene Stimmen das vorher festgelegte Wahlergebnis nicht beeinträchtigt haben. Wenn man bei diesen Wahlen von einem vorangehenden Wahlkampf sprechen möchte, so war das lediglich eine Propaganda für eine möglichst hohe Beteiligung. Damit man später nicht ganz so viel  manipulieren musste. Selbstverständlich war dieses ganze Verfahren ausschließlich zum Wohle des Volkes bestimmt. Dessen extrem hoher prozentualer Zustimmung sich die Volkswohltäter am Ende ja auch sicher waren. Die mussten sich nicht mit Wahlbeteiligungen um die 60% zufriedengeben. Unter 99%, natürlich zustimmend, haben die gar keine Wahl veranstaltet.

Es mag sein, dass das Geschichte ist. Doch sollte man aus dieser ruhig lernen. Denn wenn ich heutzutage manchen oberschlauen Lamentierer höre oder lese, dann frage ich mich, wie man mit so wenig Lernfähigkeit so viel wissen möchte. Allerdings habe ich es aufgegeben, gegen die Dummheit der Schwätzer anzugehen. Das passierte schon sehr schnell nach eben jenem Jahr 1989. Denn das war die große Erfahrung für jeden DDR-Bürger. Egal aus welcher politischen Richtung sie kamen, sie hatten es nicht erlebt, sie kannten nicht die Zusammenhänge, sie sahen alles durch ihre Brille, aber dafür wussten sie es immer besser.

So und nun zurück zur Wahl. Und zwar zur Volkskammerwahl von 1989. Für alle die dabei waren oder die, die es ehrlich interessiert wie die Realität so aussah hier eine kleine Anekdote.

Im Jahre 1989 wohnte ich in Berlin-Lichtenberg in einem Arbeiterwohnheim. Ich arbeitete seinerzeit in einem Heizwerk in Adlershof, im Schichtdienst. Da ich kein Auto besaß musste ich den umständlichen Weg von der Rhinstraße bis nach Adlershof mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigen. Das Wort bewältigen trifft es übrigens sehr gut. Heute bin ich selber schon so wohlstandsverwestlicht, dass ich dazu wohl so nicht mehr in der Lage wäre. Um mir wenigsten an den wärmeren Tagen diese tägliche Reise zu erleichtern, habe ich mir einen Simson-Motorroller angeschafft.
An jenem Wahlsonntag nun endete meine Nachtschicht um 6 Uhr am Morgen. Da ich in der darauffolgenden Nacht Schicht hatte, wollte ich auch richtig ausschlafen. Darum hatte ich mir vorgenommen, meinem “Wahlrecht” gleich nach dem Arbeitsende nachzukommen. Denn wie schon erwähnt, war das mit dem Nichtwählen so eine Sache. Man konnte davon ausgehen, das spätestens am frühen Nachmittag  “nette” Menschen an der Tür klingelten. Dies wollten einem dann auf sehr penetrante Art und Weise zum “Wahlrecht” verhelfen. Wenn das nicht half brachten sie später gleich noch die Wahlurne mit. Wäre es nun ein normaler Sonntag gewesen, hätte ich es über mich ergehen lassen. Doch zwischen zwei zwölfstündigen Nachtschichten wollte ich einfach meine Ruhe haben. Also bin ich nun mit meinem Moped in Richtung Siegfriedstrasse geknattert. Denn bedingt durch meine Wohnort, musste ich ausgerechnet in einer Hochburg der ganz Treuen wählen. Dort wo ein großer Teil der Wahlberechtigten gleich direkt beim “Schild und Schwert der Partei” beschäftigt waren, hatte ich meinen Zettel zu falten. Entsprechend war es auch am Wahllokal, ganz großer Bahnhof. Als ich ankam fing ein Kinderchor, der Jungen Pioniere an zu singen. Eine Frau kam, reichte mir die Hand übergab mir einen Blumenstraus und Fotos wurden gemacht. Sie beglückwünschte mich dazu der erste Wähler an diesem Tag zu sein. Ich sagte Danke und gab meinen Personalausweis für das Abhaken des Wählerverzeichnissen hin. Doch plötzlich verwunderte Blicke und ein Tuscheln in der Runde. Denn irgendetwas stimmte wohl mit meinem Namen nicht. Auch stand plötzlich ein weiterer junger Mann in der Tür den Wahllokals. Der Blumenstraus wurde mir flugs wieder entrissen, der Pionierchor fing schnell noch einmal von vorne an und auch die Fotografen mussten noch mal ran.
Ich hatte da wohl mit meiner SIMSON den festgelegten ersten Wähler der Genossen überholt. Die sogenannte Wahl hatte noch gar nicht richtig begonnen, da haben sie sich schon einmal die Maske vom Gesicht gerissen. Das war einfach toll. Ich habe dann noch meinen Wahlzettel in der Kabine durchgestrichen, also ungültig gemacht, ihn gefaltet und in die Urne gesteckt. Danach bin ich dann sehr befriedigt schlafen gegangen. Nicht weil ich wählen durfte, denn das durfte ich ja nicht, sondern weil sie wieder ihre dumme Verlogenheit vorgeführt hatten. Das diese Wahl natürlich gefälscht wurde, braucht man ja nicht weiter auszuführen. Das mussten sie später sogar selbst zugeben.

So und für alle, die noch nicht wissen ob sie am Sonntag zur Wahl gehen, empfehle ich einmal eine Überlegung. Ist es erstrebenswert, dieses Recht so leichtfertig, aus der Hand zu geben? Können die sich eigentlich vorstellen, wie viel eine gute Idee noch wert ist, wenn man sie den Opportunisten und Lügnern überlässt. Denn abgewählt zu werden ist immer noch die größte Angst der Politiker. Nur wenn wir diese Gefahr, für sie, am Leben erhalten geben wir unser Leben nicht vollends an sie auf. Darum wählen und das nicht nach Farbe sondern bewusst und nach dem eigenen Bewusstsein.

Tags: Politik |

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