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Wenn ich diese Welt schon betrachten muss, dann möchte ich auch etwas dazu anmerken.

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Langsam wird es mir zu viel

Februar 20th, 2010 · 3 Kommentare

Meinungsvielfalt ist wichtig, und in dieser Zeit auch wichtiger denn je. Denn diejenigen, die eigentlich für eine kritische Berichterstattung zuständig sind, haben diese Kompetenz längst verloren. Sie sind zu Huren eines kranken Systems verkommen. Kritischen Meinungen bleibt darum oft nur das Internet. Nun gut das ist schon einmal besser als nichts. Selbstverständlich ist dort vieles wesentlich subjektiver betrachtet, oft auch mal nicht gerade fundiert und vieles auch einfach nur unsinnig. Trotzdem ist es eben wichtig, diese Informationsquellen zu nutzen. Man muss halt etwas mehr Mühe aufwenden. Zwischen all den Verschwörungstheorien, persönlichen Befindlichkeiten, propagandistischen Kampfaufträgen, sektiererischen und sonstigen Weltansichten finden sich trotzdem immer wieder interessante Wahrheiten, die einem woanders vorenthalten werden. Eigentlich hatte ich gehofft, dass diese Meinungsplattform an ihren Möglichkeiten und dem offensichtlichen Unvermögen der alten Medien wächst. Doch diese Hoffnung wird wie beim folgenden Beispiel immer mehr enttäuscht.

Wie schon gesagt, es ist nicht so, dass ich etwas gegen subjektive Betrachtungsweisen hätte. Letztendlich ist ja jede persönliche Meinung eine rein subjektive Angelegenheit. Auch bin ich der Polemik alles andere als abgeneigt. In einer immer lauteren Welt muss man eben Manches zuspitzen, damit es überhaupt noch vernommen wird. Ich mache mir gerne die Mühe den Grundgeschmack, in solch überwürzten Darreichungen, heraus zu finden. Wenn es aber viel zu viel Salz in der Suppe wird, dann ist auch bei mir Schluss. Denn dann wird es eklig und außerdem verändert sich eben auch jener Grundgeschmack. Er nimmt dann das strenge Aroma der bitteren Polemikkräuter an.

Im Moment geht es mir so mit dem Mein Parteibuch. Ja, das Mein Parteibuch war auch unter dem Katzenliebhaber Marcel Bartels oft tendenziell und nicht sehr selbstkritisch. Welcher Blogger ist das denn schon. Ich nehme mich da nicht aus. Aber es gehörte lange Zeit zum Besten, was man im deutschen Internet finden konnte. Auch den Mut von Marcel, für seine Meinung so offen einzustehen bewundere ich noch heute. Die Folgen die er für sein Verständniss von Meinungsfreiheit ertragen hatte sind eine Schande für unsere Justiz und Demokratie. Leider musste er sein Mein Parteibuch dann doch aufgeben. Zu sehr wurde ihm mittels einer willfährigen Justiz der Hals gewürgt. Es ging ihm also die Luft zum Atmen aus. Wie schon gesagt, eine Schande für die deutsche Justiz und Demokratie.

Doch Mein Parteibuch lebte weiter. Zwar ohne Marcel Bartels und unter einer nicht angreifbaren com-Domain. Allzu verständlich in einem Land, das mit einem Telekommunikationsgesetz, seiner mehr als zweifelhaften juristischen Praxis der Abmahnungen und weiteren winkeligen Gesetzen den persönlichen Willen der finanziell Stärkeren über die eigene Verfassung ermöglicht. Mein Parteibuch lebte weiter und entwickelte sich auch weiter. Geschützt vor den Winkeladvokaten des deutschen Establishments wurde es auch noch aufmüpfiger. Aber leider wurde es dabei auch immer unsachlicher. Denn das ist natürlich die Gefahr, wenn man nicht mehr sein eigenes Gesicht zeigt. Schnell lässt dann auch die selbstkritische Betrachtung immer mehr nach. Auch ich habe diese Erfahrung gemacht. Darum habe ich für mich irgendwann die Notbremse gezogen. Bei Mein Parteibuch hat niemand ans Bremsen gedacht. Und so nahm man immer mehr Fahrt auf. Zunehmende Geschwindigkeit führt allerdings zu Tunnelblick. Außerdem ist man irgendwann so schnell, dass man nur noch überrollt statt zu überholen. Mal ganz abgesehen davon das kaum noch Zeit für das Überdenken der Fahrtrichtung bleibt.

Besonders deutlich wird das beim Thema Israel in Mein Parteibuch. Das es an der Politik dieses Landes viel zu kritisieren gibt steht außer Frage. Auch das eine Diskussion über diese Politik leider sehr oft, von den Befürwortern, mit Unsachlichkeiten und Diffamierungen abgewürgt wird ist nicht zu bezweifeln. Diese Erfahrung durfte ich auch schon machen. Doch darum muss man sich ja nicht au deren Niveau begeben. Aber genau das versucht anscheinend Mein Parteibuch. Viel schlimmer da wird gleich noch kräftig das Niveau unterboten. Was und wen will man mit solch einem Verhalten erreichen. Doch wohl kaum kritische Geister. Denn wo man sich zu Begriffen wie ziofaschistisch, rechtsextremen Arpartheidstaat und faschistisches Terrorregime hinreißen lässt, hört auch eine gesunde Polemik auf. Das ist nur noch blinde Hetze! Da wird sich nicht mehr unterschieden vom politischen Gegner denn geschweige abgehoben. Solch eine Art der Argumentation diskreditiert sowohl die eigenen Argumente als auch deren Vorbringer. So arbeitet Mein Parteibuch eher den kriegstreiberischen und undemokratischen Kräften in die Hände, die es vorgibt bekämpfen zu wollen. Womit sich denn bei mir die Frage nach dem oben erwähnten Grundgeschmack sehr deutlich stellt. Genauer gesagt es reicht mir eigentlich damit. Denn Mein Parteibuch hat sich von einem interessanten und lesenswerten Blog zu einer Pipifanten-Seite entwickelt. Und so wenig wie ich mir den Dreck eben jener Pipifanten reinziehe, bin ich gewillt mir ihre gleichartigen Wiederparts weiter anzutun.

Als Fazit bleibt, dass offensichtlich wieder ein Teil der kritischen Gegenöffentlichkeit gestorben ist. Was die Anwälte nicht vermochten haben fehlendes Augenmaß und unreflektiertes, fanatisches Handeln dann doch noch zur Strecke gebracht. Eine Möglichkeit zum Bremsen scheint vergeben, das springt irgendwann aus den Gleisen oder knallt mit voller Wucht auf den Prellbock am Ende des toten Gleises. Da steige ich aus diesem Zug aus, und nehme lieber einen der vieleicht etwas langsamer aber mit mehr Vernunft durch die Welt fährt.

[...]

Nachtrag : Zu dem Thema des hier als Beispiel verlinkten Beitrages habe ich nun noch einen Link erhalten. (Vielen Dank an Jean-Claude.) Dort geht es um den gleichen Sachverhalt. Allerdings ist der gewählte Ton ein ganz anderer. Der Vergleich beider Artikel sollte deutlich zeigen, worum es mir hier geht.

Link :Redeverbot für Finkelstein in Berlin: eine Demokratie, die keine ist von Anis Hamadeh, 18.02.2010

Tags: Bloggen · Gedanken · Losgewordenes |

3 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Der Moslem // Jun 10, 2010 at 11:15

    Ach ja, so ist das nun mal mit der Evolution: man hat selten Einfluss auf sie Dank der vielen Umweltfaktoren. :-)

  • 2 Administrator // Jun 13, 2010 at 21:23

    Das hat weder was mit der “Evolution” noch mit irgendwelchen “Umweltfaktoren” zu tun. Das ist lediglich das Fehlen von Vernunft. Wenn Sie, Herr “Der Moslem” einen solchen Zustand als erstrebenswert betrachten dann sind Sie hier an der falschen Adresse.

    Im Übrigen habe ich mir erlaubt, den Link zu Ihrerem Blog zu entfernen. Es gilt einfach das Gleiche wie beim “Parteibuch”.

  • 3 Manchmal muss ich mir selbst an den Kopf greifen. // Jul 24, 2011 at 13:02

    [...] Aber wer kennt das nicht. Obwohl man um die Dummheit des Tuns weiß, tut man es trotzdem. So erging es mir heute. Aus einem unerfindlichen Grund habe ich, nach langer Zeit, mal wieder beim Blog mein-parteibuch vorbeigeschaut. Aus meiner Blogroll ist es ja schon lange verschwunden. Was einmal als kritische Gegenöffentlichkeit begonnen hatte, kippte dann langsam und wurde schließlich nicht nur krude sondern auch unerträglich. [...]

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