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Wenn ich diese Welt schon betrachten muss, dann möchte ich auch etwas dazu anmerken.

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Eis essen in Linz

Mai 2nd, 2010 · Keine Kommentare

Also es gibt in Linz auch einige sehenswerte und angenehme Orte. Es sind nicht wirklich viele. Doch wo so viel Schatten ist, da findet sich manchmal auch ein wenig Licht. Ein solcher Lichtblick ist in Linz der Hauptplatz. Dort wo sich die deprimierende Schlucht der Landstraße plötzlich zu einem breiten, lichtdurchfluteten Talkessel öffnet, kann man sich dann doch noch etwas mit diesem städtischen Ungebilde, zwischen Donau, Stahlwerk und Autobahnen versöhnen.

Man hat gar das Gefühl überhaupt nicht, in Linz zu sein. Die Maisonne tut dann noch ihr Übriges. Auch die Menschen sind hier anders. Der Platz, die Sonne und der Feiertag scheinen das Wesen der Linzer zu verändern. Es kann aber auch sein, dass es sich nur um Touristen handelt. Denn zeitgleich findet die regelmäßige Sauf- und Krawallveranstaltung Urfaraner Markt statt. Doch sei es drum. Auf  jeden Fall lohnt es sich, diesen seltenen Moment zu nutzen. Darum bietet es sich an eines der Strassencafes, auf der westlichen Seite des Hauptplatzes aufzusuchen. Ich entscheide mich für ein italienisches Eiscafé. Die Temperaturen laden zum Genuss eines Eisbechers ein und es liegen Tischdecken aus Stoff auf. In Anbetracht der neuerdings üblichen Preise für Speiseeis, lege ich auf dieses kleine Zeichen der Achtung für den Gast wert.

In letzter Zeit hatte ich häufig dienstlichen Kontakt mit einem Menschen aus Wien. Dadurch bin ich vom sonst üblichen Verlängerten zu, Melange übergesprungen. Ein kleiner aber angenehmer Luxus. Auch das kleine Gebäck auf dem Rand der Untertasse weiß ich, wohl zu schätzen. Sicherlich ist es verdrießlich, dass dieses neuerdings oft in kleinen Plastiktütchen beiliegt. Denn diese sind meist so hergestellt, dass sie sich nicht einfach öffnen lassen. Dann kann schon, wie bei der Dame am Nebentisch, das Wasserglas sich auf den Boden ergießen.

Sollte jedoch die Gastwirte glauben, dass sie dafür mehr von diesen Keksen als unangetastet zurückbekommen, so geht dieses Kalkül bei mir nicht auf. Ich gehöre zu den Menschen, die den Keks mitnehmen. So kann ich seine Verpackung später, mit Hilfsmitteln und ohne Peinlichkeit öffnen.

Ob nun gleich mit Keks oder auch erst einmal ohne. So ein Melange am Maifeiertag ließ sich gut angehen. Darum folgte denn auch der Griff zur Eiskarte. Doch was war das? Hinter mir setzte plötzlich ein entsetzlicher Lärm ein. Ich hatte es gar nicht bemerkt. Doch eine Tischreihe hinter meinem Rücken hatte sich ein Mann, gekleidet in pastellfarbene Fallschirmseide und der Rest seiner Familie postiert. Diese fingen nun an, unter der Zuhilfenahme einer Gitarre und verschiedener Rasselgeräte lautstark, ein Lied zu intonieren. Diese Menschen hatten dabei richtig Freude. Ich gönne es ihnen auch von ganzen Herzen. Eigentlich ist es eine schöne Sache, dass die Menschen auf dem Balkan sich noch so sehr an ihrem volkstümlichen Liedgut begeistern können. Sie sind eben noch nicht zu Sklaven des anglo-amerikanischen Einheitsgedudels geworden. Darum dürfen sie sich selbst ja auch auf diesem jährlich stattfindenden Grand Prix ordentlich, gegenseitig hochjubeln. Doch was sie leider nicht begreifen ist der Umstand, dass ihre Begeisterung nicht überall dermaßen geteilt wird. Ich beispielsweise bin nicht so sehr ein Freund dieser, inbrünstig vorgetragenen Weisen. Ehrlich gesagt, muss ich sogar zugeben, dass sie mich nerven. Ich würde also auch nicht auf derartige Veranstaltungen gehen und diesen Grand Prix schaue ich mir auch nicht mehr an.

Doch was nun tun, wenn man plötzlich in einer solchen ausweglosen Situation ist? Der Kaffee ist bereits auf dem Tisch. Die Bestellung eines Eisbechers habe ich der Kellnerin schon angekündigt. Was soll ich tun wenn sie jetzt kommt? Das Einfachste wäre, den Kaffee schnell zu zahlen. Der Eisbecher würde sich erübrigen und ich könnte mich an einen ruhigeren Ort begeben.

Ich könnte natürlich auch die Kellnerin bitten, das Gesinge zu unterbinden. Doch das wäre mir peinlich. Eventuell wird ja die sich weiter steigernde Freude der Musikanten von den anderen Gästen geteilt. Denn wie sonst ist diese zunehmende Lautstärke und Fröhlichkeit erklärbar. Eine solche Hochform kitzelt doch erst das positive Feedback des Publikums aus einem Künstler heraus. Mir fällt es allerdings schwer, das zu beurteilen. Denn der Gesang des Familienvaters erzeugt bei mir stechende Schmerzen im Gehörgang. Weswegen ich öfter die Augen zukneifen muss und die anderen Gäste nicht richtig beobachten kann. Noch dazu ich darüber nachsinne, ob derartige Misstöne auf dem Balkan wirklich als schön empfunden werden. Ich meine, da leben doch ganz normale Menschen. Die haben doch sicherlich auch einen Sinn für Harmonie.

So wie es angefangen hat hört es plötzlich auf. Eine himmlische Ruhe verbreitet sich um mich herum. Nur noch die leisen Gespräche der anderen Gäste, das Löffelgeklapper aus dem Inneren des Cafés und das Surren der vorbeifahrenden Straßenbahn. Die Kellnerin kommt vorbei um die Bestellung des Eisbechers aufzunehmen. Offensichtlich hat auch sie das Ende des musikalischen Beitrages abgewartet. Ich schau mich vorsichtig um. Tatsächlich, sie sind wohl fertig. Denn es wird ein kleines Körbchen hervorgeholt, um die Bezahlung für die Künstler beizubringen. Also bleibe ich doch und bestelle einen Eisbecher.

Nun habe ich aber ein weiteres Problem. Der Mann in den Fallschirmseideklamotten geht mit einem kleinen, traurig schauenden Mädchen herum und möchte Geld in sein Körbchen geworfen bekommen. Ich überlege was ich nun machen soll. Ja, diese Menschen sind arm und benachteiligt. Ich sitze hier und schlecke einen teuren Himbeereisbecher und dieses kleine Mädchen kann von einem Eis nur träumen. Doch trotzdem regt sich Widerstand in mir. Nein, ich will nichts geben. Wenn der Gesang dieser Leute mich wenigstens nicht derart gestört hätte. Einfach etwas angenehmer in der Lautstärke und sicherer im Treffen der Töne. Dann eventuell, meinetwegen weil dieser Tag auch kein schlechter ist. So aber, nein ich will nichts geben. Wahrscheinlich werde ich der Einzige hartherzige Mensch hier sein. Aber ich kann diesmal nicht anders.

Doch ich bin nicht der Einzige. Offensichtlich ist auch der Rest der Gäste hier hartherzig und geizig. Trotz ständigen Verneigen und Bedanken des Familienvaters und des mitleiderregenden Blickes seiner kleinen Tochter findet keine Münze den Weg in ihr Körbchen. Schließlich erbarmt sich ein studentisch anmutender Gast.
Auf jeden Fall ziehen die Künstler daraus nun ihre Konsequenzen und auf den Platz kehrt das angenehme Flair zurück, das vor ihrem Auftritt geherrscht hat.
Es wäre wohl besser gewesen sie hätten es mit dem klassischen Betteln versucht. Einträglicher für sie und angenehmer für die Gäste.

Was den Kaffee betrifft so war dieser übrigens richtig gut. Der Eisbecher war dem Standorte des Cafés entsprechend. Für Touristen reicht es. Nicht wirklich gut, dafür aber teuer.

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